Best of Books

Dezember 8, 2009

Interview: Mary Janice Davidson

Filed under: Interviews — by bestofbooks @ 3:32 pm

Passend zu unserem letzten Buchreview gibt es auch heute erneut ein offizielles Interview mit einer der erfolgreichsten Autorinnen unserer Zeit. Und zwar handelt es sich dabei um Mary Janice Davidson, die ihren Sprung auf die Liste der erfolgreichsten Autoren nicht nur mit ihren Vampirromanen geschafft hat.

Wenn ihr also wissen möchtet, woher Mary Janice Davidson ihre Ideen nimmt, wen sie sich als Schauspieler für eine ihrer Buchverfilmungen vorstellen könnte und ob sie schon jemals in eine Figur aus einem Buch verliebt war, dann tut euch keinen Zwang an und genießt das Interview genauso sehr, wie wir es getan haben.

Viel Spaß dabei!

1. At the present time, there are lots of Vampire Books on the market. Why did you decide to write about those creatures, too? Are you inspired by books like the Vampire Chronicles by Anne Rice, which has been some kind of pioneer books for the Vampire literature? Or do you have any other idols in the paranormal literature?

I’ve always been interested in the paranormal and weird.  I started writing when I was 13, and it was always about people finding out they had super powers, or having them fall in love with a ghost.  It was never a simple boy-meets-girl story.  Sure, there are lots of vampire books on the market right now, especially in young adult and romance, but when I started the Betsy books, about the only options were Laurell K. Hamilton and Anne Rice…and nothing about a young, hip, funny vampire who was repulsed by the idea of having to drink blood.

1. Im Augenblick gibt es unglaublich viele Vampirromane auf dem Markt. Aus welchem Grund haben Sie sich dazu entschieden, ebenfalls über diese Kreaturen zu schreiben? Wurden Sie von Büchern wie denen von Anne Rice inspiriert oder haben Sie irgendwelche anderen Idole in der paranormalen Literatur?

Ich habe mich schon immer für paranormale und merkwürdige Dinge interessiert. Angefangen zu schreiben habe ich im Alter von 13 Jahren und meine Geschichten handelten immer über irgendwelche Leute, die herausfanden, dass sie Superkräfte besaßen oder sich in einen Geist verliebt hatten. Ich habe nie eine ganz einfache Junge trifft Mädchen Geschichte geschrieben. Sicher, im Augenblick sind sehr viele Vampirromane auf dem Markt, ganz besonders im Bereich Jugendbücher und Romanzen. Doch als ich angefangen habe, die Betsy Bücher zu schreiben gab es für mich nur eine Option: Laure K. Hamilton und Anne Rice … und nichts über einen jungen, hippen, lustigen Vampir der davor zurückschreckt, Blut zu trinken.

2. Have you ever been a fan of vampires? Maybe because of the TV-Series Buffy the Vampire Slayer?

Oh, sure…I have all the Buffy (and Angel!) DVDs.  I was pretty bummed when they both went off the air!  And I still read the graphic novels, which are terrific.

2. Waren Sie schon immer ein Fan von Vampiren? Vielleicht sogar durch die Fernsehserie Buffy – Im Bann der Dämonen?

Oh aber natürlich. Ich besitze alle Buffy (und Angel) DVDs. Ich war total niedergeschlagen, als beide Serien eingestellt wurden. Und ich lese auch noch immer die Graphic Novels, welche einfach hervorragend sind.

3. Where do you get your ideas from?

Everywhere!  The newspaper, the news, just everyday life.  Getting ideas aren’t the problem; making time to sit down and pull them from your head and onto paper is the tricky part.

3. Woher nehmen Sie all ihre Ideen?

Überall her. Der Zeitung, den Nachrichten, einfach aus dem alltäglichen Leben. Ideen zu bekommen ist nicht das problem; sich Zeit nehmen und sie auf ein Blatt Papier bringen, das ist der schwierige Part bei der ganzen Sache.

4. Are you listening to any kind of music while you are writing?

Nope; I usually type on my laptop in the living room while watching television.  I’m not especially disciplined…or organized!

4. Hören Sie Musik während Sie schreiben?

Nein, normalerweise sitze ich im Wohnzimmer und schaue Fernsehen während ich schreibe. Ich bin nicht wirklich diszipliniert … oder organisiert.

5. When some Producers would want to make a movie out of your books, which actors would you choose for your book characters?

I think Jenna Elfman (Dharma from Dharma and Greg) would be a terrific Betsy.  I think Queen Latifah would be a wonderful Jessica and, if I were to have my pick of actors for Sinclair, it’d be Clive Owen or Odet Fehr (from The Mummy movies with Brenden Fraser).

5. Wenn irgendwelche Produzenten eines Ihrer Bücher verfilmen würden, welche Schauspieler würden Sie sich für die Besetzung ihrer Buchcharaktere wünschen?

Jenna Elfman (von Dharma & Greg) wäre eine hervorragende Betsy. Queen Latifah wäre eine wundervolle Jessica und wenn ich jemanden für Sinclair aussuchen müsste, wäre es Clive Owen or Odet Fehr (aus dem Film „Die Mumie“ mit Brendon Fraser)

6. Would you be proud when somebody would like to make a movie out of your books?

More like amazed.  But yeah…proud.  And grateful!  And thrilled!  And astonished!  And…well, you can probably see where I’m going with this.

6. Wären Sie stolz, wenn man eines ihrer Bücher verfilmen würde? 

Ich wäre mehr als überrascht. Doch ja … ich wäre stolz. Und dankbar. Und begeistert. Und erstaunt. Nun ja … ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie sehr ich mich darüber freuen würde.

7. Are there any characters in your books who are exactly like yourself or one of your friends or family members?

Not exactly, no, but like Betsy, I’m a tall immature blonde who’s not the sharpest knife in the drawer.  Some of my characters are amalgams of people I know.

7. Sind irgendwelche Ihrer Buchcharaktere in gewisser Art und Weise wie Sie selbst oder einer ihrer Familienmitglieder?

Nicht ganz genau so, nein. Aber in Bezug auf Betsy … Ich bin eine unreife Blondine und nicht gerade die Klügste. Viele meine Charaktee sind eine Mischung aus Personen, die ich kenne.

8. How long do you need to write a bock?

I can write a full-length novel in about two months.

8. Wie lange brauchen Sie, um ein Buch zu schreiben?

Ich schreibe einen Roman in voller Länge in etwa zwei Monaten.

9. What was your dreamjob when you were young?

This, of course!  All I ever wanted to do was write.  It’s amazing to me that I’m paid to do the thing I love most.

9. Was war Ihr Traumjob als sie onch ein Kind waren?

Das hier natürlich. Alles was ich jemals tun wollte war zu schreiben. Es ist unglaublich für mich, dass ich für das bezahlt werde, was ich am liebsten tue.

10. Have you ever been fallen in love with a character of one of your favourite books?

No, I can safely say I am fully aware they aren’t real, and thus can’t return my love.  I don’t think of them as real people; I’m just happy to think up strange situations for them to endure.

10. Haben Sie sich jemals in einen Buchcharakter aus Ihren Lieblingsbüchern verliebt?

Nein, ich kann sicher sagen, dass ich ganz genau weiß, dass sie nicht real sind und meine Liebe nicht erwidern können. Ich empfinde sie nicht als reale Personen; es macht mir nur unglaublich viel Spaß, mir irgendwelche verrückten Situationen mit ihnen vorzustellen.

11. Do you have any idols?

Not really idols, though there are many writers I admire a great deal…Charlaine Harris, Laurell K. Hamilton, Andrew Vacchs, Carl Hiasson, Stephen King.  They all have one thing in common (more than one, actually); they are amazing world-builders.

11. Haben Sie irgendwelche Idole?

Keine wirklichen Idole. Es gibt viele Autorendie ich bewundere … Charlaine Harris, Laurell K. Hamilton, Andrew Vaccns, Carl Hiasson, Stephenen King. Sie alle haben eines gemeinsam, sie sind alle Weltveränderer.

12. What is your favourite book?

I have three:  Gone with the Wind, by Margaret Mitchell, IT, by Stephen King, and Small Sacrifices, by Ann Rule.

12. Welches ist Ihr Liebingsbuch?

Ich habe drei:  Gone with the Wind vonMargaret Mitchell, It von Stephen King, and Small Sacrifices von Ann Rule.

13. Are their any new projects you are working on right now?

Yes, I’m finishing UNDEAD AND UNFINISHED, as well as the new Jennifer Scales weredragon book, RISE OF THE POISON MOON.

13. Gibt es irgendwelche neuen Projekte, an denen Sie gerade arbeiten?

Ja, ich habe gerade UNDEAD AND UNFINISHED beendet, genauso wie die neue Jennifer Scales Buch, RISE OF THE POISON MOON.

14. Do you have a favourite vampire movie or TV series?

Underworld!  Kate Beckinsale kicked ass!  Terrific series, and the first was the best.  It was Dracula meets The Matrix, and it was mighty fine.

14. Haben Sie irgendeinen Lieblingsvampirfilm oder Serie?

Underworld! Kate Beckinsale ist einfach die Beste. Eine hervorragende Filmreihe und der erste Film war der beste. Es war wie Dracula trifft Matrix … und einfach unglaublich gut.

15. Would you like to say something to all your fans and the readers of Best of Books?

Simply that I’m amazed (yet humbly gratified) you guys like my work!  I was approached about a Betsy the Vampire television show, and was thrilled to sign the contract.  So hopefully soon, my German fans will be able to see Betsy on the small screen.

15. Möchten Sie noch irgendetwas zu ihren Fans und allen Lesern von Best of Books sagen?

Einfach nur, dass ich unglaublich beeindruckt bin, dass ihr meine Arbeit so sehr liebt. Man fragte mich für eine Betsy TV-Show und ich war begeistert … also habe ich den Vertrag unterschrieben. Ich hoffe also, dass meine deutschen Fans schon bald in der Lage sein werden, Betsy auf dem Bildschirm zu bewundern.  

Thank you so much for taking some time to answer all these questions.

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, ein paar unserer Fragen zu beantworten.

 

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November 19, 2009

Interview: Kerstin Gier

Filed under: Interviews — by bestofbooks @ 12:17 pm

Heute haben wir euch ein interessantes Interview mit der deutschen Erfolgsautorin Kerstin Gier, die unter anderem das Erfolgs-Jugendbuch „Rubinrot“ geschrieben hat, zu bieten.

Hier erzählt sie uns nicht nur, was sie gegen eine Schreibblockade tut, sondern auch wer ihre Lieblingsautoren sind und was sie dazu inspiriert hat, einen Romant wie Rubinrot zu schreiben.

Kerstin Gier ist eine vielbeschäftigte Autorin und mit Sicherheit – wie wir uns alle vorstellen können – gerade im Moment so kurz vor dem Erscheinen ihres neuen Jugendromans „Smaragdgrün“ sehr viel zu tun. Aus diesem Grund auch hier noch einmal ein großes Dankeschön an sie, dass sie sich die Zeit genommen hat, um ein paar Frage zu beantworten.

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Wollten Sie schon immer Autorin werden?

Ja, ich habe mir das schon als Kind sehr schön vorgestellt.

Wie lange brauchen Sie für gewöhnlich, um ein Buch zu schreiben?

Sechs Monate reine Schreibzeit, für die Ideensammlung und das Plotten kann man auch ein paar Monate einkalkulieren.

Rubinrot ist ein sehr ausgefallener Jugendroman. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, eine solche Geschichte zu schreiben? Wurden Sie von irgendwelchen bestimmten Dingen inspiriert?

Das Zeitreise-Thema war eine Idee vom Arena-Verlag. Ich wollte eine Romeo-und-Julia-Geschichte darin einbetten und eine Komödie daraus machen. Ich freue mich, dass ihr die Idee ungewöhnlich findet, tatsächlich ist sie das wohl gar nicht so, es gibt ja ziemlich viele Zeitreise-Romane, wenn man sich mal so umschaut.

Lassen Sie sich im Allgemeinen von anderen Autoren, Büchern oder Filmen inspirieren?

Manche Aspekte in Filmen und Büchern inspirieren mich schon. Aber ich glaube, so was läuft mehr auf einer unbewussten Ebene ab, hinterher kann man gar nicht mehr genau sagen, wie und wo eine Idee entstanden ist.

Hören Sie Musik, während sie schreiben? Wenn ja, was?

Ja, ich höre gern Musik beim Schreiben – von Mozarts Klavierkonzerten bis zu Linkin´ Park – manchmal suche ich mir zu einer Szene die passende Musik aus, so als wäre es ein Film… Für eine Kussszene in „Saphirblau“ habe ich zum Beispiel in Endlosschleife Bon Jovi und „Hallelujah“ gehört. Und der Epilog (mit Degenkampf) wurde zu David Garretts „He´s a pirate“ geschrieben.

Wenn man Rubinrot verfilmen würde, welche Schauspieler würden Sie sich für ihre Charaktere wünschen?

Am liebsten hätte ich junge, unverbrauchte Gesichter, die NOCH keiner kennt Und Sky Dumont wäre ein toller Graf von Saint Germain… 

Was liegt Ihnen mehr zu schreiben? Jugendbücher oder Bücher für Erwachsene?

Beides macht mir großen Spaß, am liebsten immer abwechselnd.

Gibt es eine bestimmte Tageszeit in der sie am besten schreiben können?

Nein, ich schreibe immer, wenn ich Zeit habe, und wenn es auf den Abgabetermin zugeht, schreibe ich Tag und Nacht. Nachts ist nicht die schlechteste Zeit, da ist im Haus alles ruhig, kein Telefon klingelt… dummerweise bin ich da aber immer so müde und höre mein Bett nach mir rufen.

Haben Sie irgendwelche literarischen Idole?

Jane Austen, vielleicht?

Haben Sie ein Lieblingsbuch oder einen Lieblingsautor?

Jede Menge. Ich liebe die Bücher von Nick Hornby, Marian Keyes, Jane Austen, Charlotte Thomas, Jonathan Stroud…. Und hunderte mehr.

Welches Genre bevorzugen Sie beim Lesen?

Kein Bestimmtes.

Was hilft ihnen bei einer Schreibblockade, wenn Sie denn schon einmal eine hatten?

Eine Schreibblockade kann ich mir einfach nicht leisten. Aber wenn es mal nicht so gut läuft und die Zeit nicht allzu sehr drängt, mache ich an diesem Tag einfach etwas anderes. Ansonsten: Musik laut aufdrehen, einmal durchs Zimmer tanzen – hat auch schon geholfen.

Sind all ihre Charaktere frei erfunden oder haben sie die Persönlichkeiten ihren Freunden/Familienmitgliedern angepasst?

Nein, die sind alle völlig frei erfunden.

Welche Person möchten Sie unbedingt einmal in Ihrem Leben treffen?

Ähm. Keine bestimmte, eigentlich.

Wenn Sie sich in Bezug auf ihre Karriere als Autorin etwas wünschen könnten, was wäre das?

Dass es noch zwanzig Jahre so weiter geht wie jetzt.

Lesen Sie ihre Bücher noch einmal selbst, sobald sie veröffentlicht wurden und in den Buchhandlungen verkauft werden?

Klar, mindestens hundertmal. Ich liebe meine eigenen Bücher Und auf Lesungen lese ich den Leuten ja auch ständig daraus vor.

Möchten Sie zum Abschluss noch irgendetwas zu ihren Fans und den Lesern von Best of Books sagen?

Lesen ist so ziemlich das wunderbarste Hobby, das man haben kann. Es macht klug und sexy. Finde ich.

November 16, 2009

Interview: Martina Sahler

Filed under: Interviews — by bestofbooks @ 9:28 pm

Heute haben wir wieder etwas besonderes für euch, und zwar ein wirklich gelungenes Interview mit der deutschen Autorin Martina Sahler. Bekannt wurde sie durch Bücher wie „China Blues & Grüner Tee“ und „Einfach fliegen.“

Martina hat sich ein wenig Zeit für uns genommen und uns einige unsere Fragen beantwortet. Das Interview ist sehr gelungen und es macht einfach Freude die fröhlich humorvollen Antworten von Martina Sahler zu lesen.

Also viel Spaß dabei und vergesst nicht, euch eines ihrer Bücher zu kaufen.

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Wie sind Sie dazu gekommen, Autorin zu werden? Wollten Sie schon immer Schriftstellerin werden?

Ich wollte schon immer einen Beruf haben, der etwas „mit dem Schreiben“ zu hat. Deswegen habe ich bereits während der Schulzeit als Reporterin für eine Tageszeitung gearbeitet, später ein Volontariat in einem Buchverlag absolviert. Durch meine Tätigkeit als Lektorin entstand schließlich der Wunsch, selbst Bücher zu schreiben. Ich schreibe seit Mitte der 90er Jahre.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, gerade Jugendbücher zu schreiben?

Ich schreibe auch Bücher für Erwachsene – historische Romane, Filmbücher, Erfahrungsromane -, aber die Jugendbücher machen mir am meisten Spaß. Vielleicht, weil ich mich selbst noch sehr gut an meine Jugend erinnere und weil ich diese Zeit sehr spannend fand und finde.

Gibt es irgendwelche Dinge, Bücher oder Autoren, die Sie bei ihrer Arbeit inspirieren?

Wenn, dann passiert die Inspiration unbewusst. Ich brauche beim Schreiben absolute Ruhe um mich herum und lausche nur auf meine innere Stimme. Aber natürlich ist diese innere Stimme geprägt von eigenen Erlebnissen, von Gehörtem, Gelesenem und Gefühlen.

Hören Sie Musik, wenn Sie an einem neuen Projekt arbeiten?

Nein. Musik höre ich vorher oder nachher – aber niemals während des Schreibens. Ich singe zu oft mit, und das stört die Konzentration erheblich

Wie lange brauchen Sie, um ein Buch zu schreiben?

Für meine Jugendbücher brauche ich etwa drei bis vier Monate.

Wenn eines Ihrer Bücher verfilmt werden würde, welche Schauspieler würden Sie sich für die Hauptrollen wünschen?

Am liebsten hätte ich ganz neue, noch nicht bekannte Talente – junge Leute, die sich in meine Bücher eingelesen haben und sich denken, hey, mit Kristin oder Lisanne oder Lilly kann ich mich richtig identifizieren. Das würde mir gefallen. Und ein Traum wäre dann, dass die jungen Schauspieler durch den Film über Nacht zu Stars werden

Würden Sie es als gut oder schlecht empfinden, wenn man Ihr Buch verfilmen wollte?

Das fände ich natürlich super interessant! Ich würde zu gern sehen, wie ein Regisseur und die Schauspielerinnen meine „Mädchen“ auf die Leinwand bringen und wäre sicher bei jedem Dreh dabei.

Was ist ihr Lieblingsbuch?

Meine eigenen Bücher liebe ich wie eine Mutter all ihre Kinder Aber zugegebenermaßen hänge ich ganz besonders an „Cyberschokolade“ – der erste Roman, den ich für den Thienemann-Verlag geschrieben habe und in dem es um eine Liebe im Internet geht.

Lieblingsbücher anderer Autoren habe ich eine ganze Menge. Gerade habe ich „Tausend strahlende Sonnen“ von Khaled Hosseini gelesen, ein Roman, der mir sehr nah gegangen ist, was ich nach dem herausragenden „Drachenläufer“ gar nicht mehr erwartet hatte. Ich liebe aber auch die Romane von Charlotte Link, von Karen Duve, von Juli Zeh, und Stieg Larssons Millenium-Trilogie habe ich auch in einem Rutsch gelesen. Ich bin nicht festgelegt auf ein Genre – ich mag es, wenn in Büchern Intelligenz mit Emotion und handwerklichem Geschick verknüpft sind.

Wenn sie eine Figur aus irgendeinem Buch Ihrer Wahl sein könnten, welche wäre das und warum?

Na ja, für ein paar Tage wäre ich früher gern Pippi Langstrumpf gewesen Heute bleibe ich lieber ich selbst und komme auch ohne übermenschliche Kräfte und Limonadenbaum irgendwie klar.

Gibt es irgendwelche Charaktere in Ihren Büchern, die auf gewisse Art und Weise genauso sind wie Sie selbst?

In jedem meiner Mädchen steckt ein Teil von mir. Ich kann so naiv und humorvoll sein wie Lisanne in „Cyberschokolade“, so ehrgeizig und leidenschaftlich wie Kristin in „Einfach fliegen“, so konsequent, aber auch beeinflussbar wie Dinah in „China Blues & Grüner Tee“, so impulsiv und „galgenhumorig“ wie Tammy in „Sternenhimmel inklusive“, und früher war ich nicht selten eine Vorwitznase wie die 13jährige Lilly in meiner „Villa-Wildsee-Reihe“ für Freche Mädchen – freche Bücher.

Haben Sie irgendwelche literarischen Idole?

Ich bewundere viele Autoren – siehe oben -, aber Idole habe ich nicht. Ich gehe einfach meinen eigenen Weg, mal rechts, mal links, mal um die Ecke – und habe meistens ziemlich viel Spaß daran.

Welche Person möchten Sie unbedingt einmal in ihrem Leben treffen?

Das ändert sich immer mal wieder. Dieser Tage vielleicht Barack Obama, um zu sehen, ob er wirklich so charismatisch ist, wie er im TV rüberkommt.

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das?

Dass niemand aus meiner Familie jemals einen Krieg miterleben muss.

Gesundheit für all meine Lieben bis an ihr Lebensende.

Einen beheizbaren Swimmingpool mit 25-Meter-Bahn und angrenzender Rosensauna im parkähnlichen Garten.

Arbeiten Sie gerade an einem neuen Projekt?

Ich habe gerade meinen ersten historischen Jugendroman abgeschlossen, der mir großen Spaß gemacht hat. Die Recherche war sehr spannend und es war eine besondere Herausforderung, die geschichtlichen Ereignisse mit guter Unterhaltung zu verbinden. Ich bin sehr gespannt, wie der Roman bei den jungen Lesern ankommt. Er erscheint im Herbst 2010.

Möchten Sie Ihren Fans und allen Lesern von Best of Books noch irgendetwas sagen?

Ich grüße alle Leser meiner Bücher und besonders diejenigen, dir mir so nette Mails und Einträge ins Gästebuch schreiben – es gibt eigentlich nichts Schöneres, als von den Fans zu erfahren, wenn sie von den Romanen begeistert sind. Das erinnert mich immer daran, dass ich den schönsten Beruf der Welt habe.

Ich freue mich über Besucher auf meiner Homepage www.martinasahler.de Dort gibt es übrigens noch bis zum 27. November ein Preisrätsel, bei dem es den „Freche Mädchen – frecher Adventskalender“ pünktlich vor dem ersten Türchen zu gewinnen gibt.

Best of Books ist eine wirklich gelungene Seite für alle Bücherliebhaber. Gratulation an euch, Ivonne und Jessica. Ich wünsche euch eine lebhafte Kommunikation mit netten Besuchern – und mindestens 1000 Klicks täglich!

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Und von uns auch noch einmal ein herzliches Dankeschön, dass Sie sich die Zeit genommen haben, unsere Fragen zu beantworten.

November 2, 2009

Autor des Monats: Alexandra Potter

Filed under: Interviews — by bestofbooks @ 2:09 pm

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So es ist mal wieder so weit. Ein neuer Monat ist angebrochen und das heißt, dass wir wieder einen Autor des Monats wählen müssen. Diesmal ist unsere Wahl auf Alexandra Potter gefallen, Autorin von „Der Wunschzettel“, „Ein Mann wie Mr. Darcy“ und „Whos that girl“.

Alexandra Potter wurde am 08. Mai 1970 in Bratford, West Yorkshire geboren und lebt nun in Los Angeles. Bevor sie anfing Romane zu schreiben, arbeitete sie als Journalistin für Hochglanzmagazine wie Vogue, Elle und OK!. Heute konzentriert sie sich allerdings nur noch auf das Schreiben ihrer Romane und verbringt die meiste ihrer Freizeit mit ihrem Mann und ihrer Tochter.

Wer mehr über die wunderbare Alexandra Potter erfahren möchte, kann hier genaueres über sie nachlesen.

Ihre bisherigen Werke, die auf Deutsch erschienen sind:

Der Wunschzettel
Ein Mann wie Mr. Darcy
Heute schon geträumt?

Ein Grund, weshalb unserer Wahl diesen Monat gerade auf sie gefallen ist, ist, dass wir ihr in einem exklusiven Interview ein paar Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Büchern stellen durften. Wenn ihr also wissen möchtet, was Alexandra für Musik mag und ob sie von irgendwelchen besonderen Dingen inspiriert wird, dann lest einfach selbst …

When you are writing, are you listening to any kind of music? Do you have a favourite singer or band?

I mostly tend to write in silence at home – however sometimes the silence can become too deafening, and I will go out and work in cafes, as often this gives me inspiration – seeing people, hearing their conversations…. However, if I have a very emotional scene – be it very sad or very happy – I do like to play music to get into the mood. For example, when I was writing ‚Calling Romeo‘, my third book, there is a scene towards the end where Juliet believes she has lost her boyfriend Will forever. It’s incredibly sad, and I used to play Joan Armatrading over and over, and cry my eyes out!

As for favourite singers and bands, I like lots of different music, if I look at my ipod right now I’m listening to Grandaddy, David Bowie, Radiohead, Carla Bruni, Starsailor,…

Where do you get your ideas from?

I have a very vivid imagination! But seriously, I am always thinking about ideas, always looking around me, listening to what my friends are talking about. I think to myself, what would capture my reader’s imagination? What would they enjoy reading about?

How long do you need to write a book?

I usually take a year to write a book. From the very beginning – having the seed of an idea, to writing the first draft  takes roughly twelve months – then we have a couple of weeks doing edits and rewrites.

Do you need to do a lot of research or do you just start writing?

Lots and lots of research!! I probably spend three or four months researching my characters, their lives, jobs, where they live. I get as much information as possible, so I really feel that I know these people and their stories before I start writing.

Are there any of your characters who are in some ways exactly like yourself?

Gosh, that’s a hard one. I think there are lots of bits of me in my characters. Little things, like how my latest character never hangs up her clothes and alway piles them up over a chair. Or how she is always googling and cannot stop! That’s totally me. I have a google addiction 🙂

Did you ever want to become a writer?

I always wanted to write, even when I was a child. I used to write lots of short stories, and was fascinated by the Bronte sisters as they were from a village close by where I grew up. I was also very much into art, drawing and painting were two great loves of mine, so I always knew I wanted to either write or paint when I grew up, but didn’t know which. I finally realised at eighteen that I was not a good enough artist to make a living, and so concentrated on writing and went to university to study English Literature.

Have you got any literary idols?

I wouldn’t say I have any literary idols, as I love so many different writers and not just authors. There are many great journalists out there and columnists that I love to read.

What is your favourite book?

Gosh that’s a hard one. I LOVED The Time Traveler’s Wife by Audrey ***** – I also adored Nick Hornby’s About A Boy – and Emily Bronte’s Wuthering Heights – I think they’re my top three right now….

Are their any new projects you are working on at the moment? If yes, what
kind of projects?

I’m currently working on my latest novel – it was originally called ‚The One‘ – but now I think the title has changed to ‚You’re The One That I (Don’t) Want‘ – a spoof of the famous song from the musical Grease. I wanted to write about soulmates. About how everyone is trying to find their soulmate. But I wanted to put a different spin on it. So  my idea was to write about, what happens when you find your soulmate ‚The One‘ but then you can’t get rid of them! It’s another magical romantic comedy and it’s providing me with lots of
fun.

Would you like to say something to your fans and all the readers of Best of Books?

I’m so thrilled that you guys are reading my books and enjoying them! That means the world to me. When I started  writing I always wanted to create novels that would leave my readers with that amazing feel-good feeling that you get when you walk out of the cinema after seeing a really great movie. That’s what I’m trying to achieve.

And if you have a chance, and you’ve read my books and liked them, please post me a review on amazon.co.uk – that would be awesome!!!

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Hiermit noch einmal ein großes Dankeschön an Alexandra für ihre Zeit und ihre Mühe und wir hoffen natürlich weiterhin, dass sie ebenso erfolgreich sein wird mit ihren Büchern wie bisher. Wir werden sie uns jedenfalls nicht entgehen lassen und das solltet ihr auch nicht.

Oktober 28, 2009

Interview: Mina Hepsen

Filed under: Interviews — by bestofbooks @ 12:02 pm

 Wir sind wirklich sehr stolz darauf, euch auch heute ein Interview einer unglaublich guten Auorin vorstellen zu dürfen. Bei dieser Autorin handelt es sich um Mina Hepsen, bekannt durch den Roman „Unsterblich wie die Nacht.“

Wir sind wirklich unglaublich stolz, dass sie uns – trotz ihrer vielen Arbeit – einige unserer Fragen beantworten konnte und hoffen natürlich, dass ihr genauso viel Spaß beim Lesen habt, wie wir es hatten.

Wir wünschen euch hiermit viel Spaß und bedanken uns noch einmal ganz herzlich bei Mina Hepsen für ihre Zeit und ihre Mühe.

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At the present time, there are a lot of Vampire Books on the market. Why did you decide to write about those creatures, too? Are you inspired by books like The Vampire Chronicles by Anne Rice, which has been some kind of pioneer books for the Vampire literature?

I was 11 years old when I found my first Anne Rice novel. I remember that day well because I had done three naughty things that morning. Naughty Act #1: I stuck my head under the covers and breathed in and out real fast so that my face got really hot and my mom thought I had fever; I got to stay in bed and miss school. Naughty Act # 2: After a couple hours of lying in bed I got bored, so I decided to sneak upstairs to my parents’ bedroom to do a little exploring while they were out. And finally, Naughty Act #3: I opened the glass cased bookshelf with my parents ‘you are too young to read these’ books, found three novels that sparked my fancy and rushed back to my room with them.

In one way or another all three of those books affected the course of my life. Thus Spoke Zarathustra by Friedrich Nietzsche was the first. I picked it because it had a weird cover, read it slowly, understood practically none of it, but ended up developing a great interest in philosophy. The second book was Much Ado about Nothing by William Shakespeare. I read it twice through, completely taken by the word play, the puns, the quick wit and great humour that is just so Shakespeare. It made me wish I could use words like that – I became interested in words for their own sake. The last of the books was Interview with the Vampire by Anne Rice. Vampires had intrigued me before that moment (years before then I had read my way through Christopher Pike’s Last Vampire series), but that book was the clincher.

I loved the idea of the tortured soul that is destined to walk the earth for hundreds of years…to me Vampires were not the un-dead, they represented a modern philosopher of sorts, a species who could step back from those everyday concerns that rule our lives and think about things with the benefit of hundreds of years of life experience. They were mysterious and noble (well at least some of them) – a link between the ideals of the Old World and the education and technology of the New. The questions they represented fascinated me. They still do!

I did a great many things as a result of that day. One of those things was writing Vampire novels.

Do you have idols in the paranormal literature?

I love Anne Rice, Bram Stoker’s Dracula is brilliant and I really enjoy the humour in Katie MacAlister’s novels.

When you are writing, are you listening to any kind of music? Do you have a favourite singer oder band?

Music? Wow, that’s an unusual question, but yes I actually do listen to music while I write. I’ve got a ridiculously large playlist on my little I-pod –everything from Opera to Reggae to Rock. I like to listen to different songs to get me in the mood for a scene I’m writing. I remember listening to a lot of Mozart while writing some of Angelica’s scenes in Under the Blood Red Moon (Unsterblich Wie Die Nacht). For a while I had Fantasy in D-minor on repeat because I had concluded that that was her favourite piece. While writing Violet Dawn (Unsterblich Wie Ein Kuss) I listened to a lot of violin pieces (from the Russian classics to Vanessa May’s electro-violin) as well as a sound track from Cirque de Soleil.

As for a favourite singer or band? That’s really difficult to answer because I like all kinds of music. I guess my favourite would depend on what I’m doing… I like Madeleine Peyroux when I wake up, Billie Holiday when I’m grocery shopping, Elvis Presley when I’m getting ready to go out, Tarkan when I’m dancing, Bob Marley when I’m feeling mellow, Alanis Morissette when I’m angry at a guy, Johnny Cash when I’m cooking, Puccini when I’m baking cookies, Ella Fitzgerald if I can’t sleep, The Kooks when I’m on a plane, Beyonce when I’m in need of a dose of ‘girl power’, Nina Simone when I’m in a hurry and Sezen Aksu when I’m feeling blue.

Where did you get your ideas from?

Ah, the question of the Muse. I don’t know where the ideas come from. Sometimes the story comes first, sometimes a character appears. Some books begin with a question like ‘what would happen if a mind reader heard the thoughts of a vampire?’…

I’m working on a new novel right now; it is still at its infancy…but what I have so far is the result of a short walk on Edinburgh’s Royal Mile -a street that stretches between Edinburgh Castle and Holyrood Palace.

It was a sunny day. I was feeling happy and balanced as I walked along watching tourists flock to Celtic jewellery stands and stores selling Clan memorabilia and ‘wee’ bottles of whisky. Not a drop of rain, nary a cloud in the sky. I was wondering if there is such a thing as an anti-rain-dance and if someone had performed it when something caught my eye. There, about halfway down the street next to a gothic cathedral I like to think of as the dark one, I noticed a large board covered in reds and blacks. It was an advertisement for one of Edinburgh’s famous walking Ghost Tours.

I love the ghost tours, have been on several since I arrived in the city a couple years ago, but for some reason as I looked at that particular advertisement on that particular day, a thought struck me. What if my main female character ran a ghost tour? One of the ones that take you down to the underground vaults beneath the city’s cobblestone streets… And what if there were vampire clubs down there, located somewhere beyond the pitch-black corridors that you pass by without a thought as you take the tour? What if vampires join a ghost tour then slip off into the passage ways that lead to the hidden clubs…What if she notices…?

And that is how this new novel began to develop.

How long do you need to write a book?

I don’t how long it takes other authors to write a novel, but in my experience every book takes a different length of time. Sometimes everything falls into place and a rough draft can appear in three or four months. Sometimes just the initial research can take that long.

Do you need to do a lot of research or do you just start writing?

Some research comes at the start, usually a little while after an idea for a novel has begun to form. You need to research at the planning stages so that your plot is plausible. Especially when writing a historical piece, you have to know what is in your setting, even if you don’t use it. Then there is always more research to be done as the novel gets written.

While writing After the Storm (Unsterblich Wie Die Liebe) for example, I found myself going through 19th century cookbooks, looking for a recipe that I wanted my main character to use.

Are any of your characters in some ways exactly like yourself?

I guess all of my characters are a little bit like me in one way or another, but none of them represent me – they represent my imagination.

Did you always want to become a writer?

I didn’t always know I wanted to be a writer. I always loved telling stories though. I used to make them up for my two little sisters, the same way my grandmother used to make up stories for me. My grandmother was a true story teller. Not only did she make up the most magnificent tales full of colour, sounds, foreign places and unknown times, but she also had the kind of voice that would make you sink into your seat and escape the realms of reality. She passed away before my first novel was published. I like to think she would have been pleased for me. I write using her name, Hepsen.

Have you got any literary idols?

Hmm there are quite a few authors I love to read and many of them write different types of literature. Some that spring to mind are: Anne Rice, Stephen King, Paul Auster, Gabriel Garcia Marquez, Johanna Lindsey, Haruki Murakami, Muriel Spark, Anton Chekhov, Milan Kundera and of course Shakespeare.

What is your favourite book?

Oh boy, again I don’t really have a favourite. If you really pressed me for a few titles I would say ‘Interview with the Vampire’ (Anne Rice), ‘The Driver’s Seat’ (Muriel Spark), ‘One Hundred Years of Solitude’ (Gabriel Garcia Marquez), ‘Veronika Decides to Die’ (Paulo Coelho) and ‘A Knight in Shining Armour’ (Jude Deveraux).

Are there any new projects you are working on right now?

In February 2010 my second novel Violet Dawn (Unsterblich Wie Ein Kuss) is coming out in Germany. I’m guessing the third book After the Storm (Unsterblich Wie Die Liebe) will follow later in the year. But right now I am working on a new vampire novel (the one I mentioned previously). It’s a little different from the first three which are all set in the 1800’s as this one is set in the modern day.

Would you like to say something to your fans and all the readers of Best of Books?

I hope you enjoy the upcoming novels and Thank You for all your support!

Oktober 15, 2009

Interview: Jill Smolinski

Filed under: Interviews — by bestofbooks @ 3:16 pm

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Wir hatten großes Glück ein kurzes Interview mit der wunderbaren Autorin Jill Smolinski (bekannt durch das Buch Die Wunschliste) zu führen und ihr ein paar Fragen zu ihr selbst und ihrer Arbeit zu stellen. Hiermit möchten wir uns noch einmal für die netten Worte bedanken und hoffen, dass ihr ebenso viel Spaß beim Lesen dieses Interviews habt, wie wir es hatten mit ihr zu führen.

Wie wir in dem Interview erfahren durften, arbeitet sie derzeit an einem neuen Projekt, worüber sie – verständlicherweise – noch nicht viel erzählen möchte. Doch worauf alle Smolinski Fans also hoffen können ist ein neuer Roman aus ihrer Feder, der hoffentlich bald erscheinen wird.

When you are writing, are you listening to any kind of music?

I always listen to music when I write, although I can’t listen to rap because the words distract me…and I absolutely can’t have a TV going. Sometimes a particular song really inspires me – when I was working on my first novel, for some reason I listened to a song called „Criminal“ by Fiona Apple over and over for hours while I wrote.

Hören Sie Musik während Sie schreiben?

Ich höre immer Musik wenn ich schreibe, allerdings kann ich mir keinen Rap anhören da die Worte mich von meiner Arbeit ablenken … und ich kann absolut kein Fernseher an haben, während ich schreibe. Manchmal gibt es einen besonderen Song der mich wirklich inspiriert – aus irgendeinem Grund habe ich, während ich an meinem ersten Roman gearbeitet habe – mir stundenlang ein und dasselbe Lied mit dem Titel “Criminal” von Fiona Apple angehört.

How long do you need to write a book?

It takes me a couple years because I also do other types of writing for magazines (and I also write for a rideshare agency, just like June does in the book). I wish I was faster!

Wie viel Zeit brauchen Sie, um ein Buch zu schreiben?

Ich brauche meist ein paar Jahre da ich noch immer für Zeitungen und Magazine schreibe. (Ich wünschte, ich wäre schneller.)

Where did you get your idea for your book „The next thing on your list“ from?

I actually tried to do a list myself and had a hard time coming up with anything for it.  Instead, I decided that for 40 days, I’d do one small new thing every day I’d never tried before.  I went snowboarding for the first time, I ate new foods, I went up in a helicopter… it was an amazing experience.  I knew I wanted to write about a character doing something similar.  

Woher haben Sie die Idee für ihren Roman “Die Wunschliste” genommen?

Ich habe versucht selbst eine Liste zu erstellen und musste feststellen, dass es unglaublich schwierig ist. Und genau deswegen habe ich mich dazu entschlossen, 40 Tage lang jeden Tag etwas zu tun, was ich bisher noch nie versucht hatte. Ich ging zum ersten Mal Snowboarden, probierte völlig neues Essen aus, flog in einem Helikopter … es war eine unglaubliche Erfahrung. Und ich wusste genau, dass ich unbedingt über einen Charakter schreiben wollte, der das gleiche tat.

Are there any of your characters who are in some ways exactly like yourself or one of your friends and family members?

June is a little bit like me (or at least friends of mine who’ve read the book say she sounds like me), but mostly all the characters are fictional.  Well, actually, Martucci was originally based on a man I worked with who I found kind of annoying, but as he changed as a character throughout the book and I found myself liking him more, he seemed less like the man he was based on.

Gibt es einige ihrer Charakter die auf genau dieselbe Art und Weise sind wie Sie, ihre Freunde oder einen ihrer Familienmitglieder?

June ist ein kleines bisschen wie ich (zumindest sagten mir dies meine Freunde, die das Buch gelesen haben), doch die meisten meiner Charaktere sind rein erfunden. Nun ja, Martucci basiert eigentlich auf dem Charakter eines Mannes mit dem ich einmal zusammen gearbeitet hatte und ich mehr als nervtötend empfand. Doch als er einfach bloß noch ein Charakter aus meinem Buch war und ich feststellen musste, dass ich ihn immer mehr mochte, schien er weniger der Mann zu sein, nachdem ich ihn eigentlich geschrieben hatte.

Did you ever want to become a writer?

I knew when I was six and I won a short story contest that I wanted to be a writer.  I worked at Teen magazine and wrote a bunch of non-fiction books on origami, supermodels and travel games before I finally decided it was time to follow the dream I had to write novels.

Wollten Sie schon immer Schriftstellerin werden?

Ich wusste es als ich im Alter von 6 Jahren einen Kurzgeschichtenwettbewerb gewonnen hatte. Ich habe für ein Teen Magazin gearbeitet und schrieb eine Menge von non-fiction Büchern für Origami, Supermodels und Travel Games bevor ich mich letztendlich dazu entschieden hatte, mir meinen Traum zu erfüllen und Romane zu schreiben.

Have you got any idols?

Lots of them!  Growing up I was a big fan of Judy Blume and Jane Austen, and contemporary favorites include Marian Keyes, Sophie Kinsella, Jane Green, Jennifer Weiner, Stephanie Meyer, and Charlaine Harris (who writes vampire mysteries).

Haben Sie irgendwelche Vorbilder?

Sehr viele sogar. Während ich aufwuchs war ich ein großer Fan von Judy Blume und Jane Austen. Zu meinen heutigen Lieblingen gehören Marian Keyes, Sophie Kinsella, Jane Green, Jennifer Weiner, Stephenie Meyer and Charlaine Harris (welche Vampir Romane schreiben).

Do you have a favourite book?

Pride & Prejudice by Jane Austen – I’ve probably read it 30 times.

Welches ist Ihr Lieblingsbuch?

Stolz & Vorurteil von Jane Austen – Ich habe es etwa um die 30 Mal gelesen.

Are their any new projects you are working on at the moment? If yes, what kind of projects?

Yes, I’m hoping to soon finish up my next novel.  I’m not talking about the plot yet, but it’s hopefully kind of funny and kind of sad.

Arbeiten Sie momentan an irgendwelchen neuen Projekten?

Ja und ich hoffe sehr bald meinen nächsten Roman zu beenden. Ich spreche nicht über die Story, aber ich hoffe dass es ein bisschen lustig und ein bisschen traurig werden wird.

Would you like to say something to your fans and all the readers of Best of Books?

Since The Next Thing on My List came out, I’ve received so many letters from people saying they’d decided to write a list of their own, which is such a thrill to hear… I’ve been inspired by so many books in my life that it’s an honor to think something I’ve written may have inspired someone else, even in some small way. 

Möchten Sie Ihren Fans und allen Lesern von Best of Books noch irgendetwas mitteilen? 

Als mein Roman “Die Wunschliste” veröffentlicht wurde habe ich so viele Briefe von Leuten bekommen die sagten, dass sie sich ebenfalls dazu entschlossen haben, eine eigene Liste zu schreiben – was so aufregend war. Ich wurde von so vielen Büchern inspiriert und es ist eine Ehre zu wissen, dass etwas was ich geschrieben habe womöglich jemand anderen inspiriert, selbst wenn es nur ein kleines bisschen ist.

Thank you so much for taking some time to answer all our questions. Your such an amazing author and you cant imagine how much that means to us. Thank you.

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben um ein paar unserer Fragen zu beantworten. Sie ist eine wunderbare Autorin und Sie können sich gar nicht vorstellen, wie viel uns das bedeutet. Vielen Dank.

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